Sonntag, 8. März 2015

Jameos del Agua und Feuerberge

Eine Liebeserklärung an Lanzarote # 2


Hallo ihr Lieben!
Na, habt ihr Lust  mich zu begleiten in faszinierende Tiefen und feurige Höhen?
Lanzarote ist ja bekannterweise eine Vulkaninsel. Wenn man zum ersten Mal auf die Insel kommt, kann es schon passieren, dass man etwas schockiert ist, weil nach wie vor viele Teile der Insel mit schwarzen Lavageröll bedeckt sind. Aber wenn man die Geschichte dahinter erforscht, dann wird man schnell gefesselt von dem unglaublichen Naturschauspiel.
Eine wunderschöne Anlage ist Jameos del Agua. Es ist Teil einer Lavaröhre und dort befindet sich ein unterirdischer See in dem weiße Krebse leben, die man sonst nur in ozeanischen Tiefen von über 2000 Metern findet. Es hat irgendwie was mystisches, wenn man am Rand des Sees sitzt, der sanften Musik lauscht und die Krebse beobachtet. Hinaus aus der Höhle betritt man den wunderschön angelegten Garten, in dem sich ein bezaubernder Pool befindet. Schade eigentlich, dass man darin nicht mehr baden darf.












Den Warzenbaum find ich einfach klasse!!! *lach*




Weiter gehts in die Feuerberge zum Nationalpark Timanfaya. Hier erfährt man viel über die Vulkanausbrüche aus dem 18. Jahrhundert, die ein Viertel der Insel mit Lava bedeckte haben. Leider kann man die Feuerberge nur per Bus oder Kamel durchqueren. Wir fuhren mit dem Bus. Also bitte nicht über komische Schatten auf den Fotos wundern. Das sind keine Gespenster die sich dazu gemogelt haben, sondern schlicht die Spiegelungen vom Busfenster. Nächstes Mal nehm ich das Kamel. Allerdings sind dann wahrscheinlich alle Bilder verwackelt. ;-)


Das Erkennungszeichen des Nationalparks. Das Timanfaya-Teufelchen!!








Vorm Restaurant des Nationalparks wird gezeigt wie unglaublich heiß es da unter der Erde noch ist.

Hier wird trockenes Gestrüpp in ein knapp 2 Meter tiefes Erdloch gesteckt und ...


... innerhalb einer Minute brennt es lichterloh.


Ein Eimer Wasser in eine Röhre geschüttet ...


... wird innerhalb von 5 Sekunden als Dampffontäne wieder ausgespuckt.


Im Restaurant wird gegrillt. Ohne Feuer! Nur mit der Hitze aus einem 6 Meter tiefen Erdloch.



Ich hoffe, es hat euch gefallen und ich konnte euch vielleicht schon ein kleines bisschen mit meinem Lanzarotefieber anstecken.
Nächste Woche zeig ich euch noch den Kakteengarten und das Haus von César Manrique.

Ich wünsche euch einen schönen Wochenstart!!

Bis bald
eure Susi


1 Kommentar:

Annele B. hat gesagt…

Ich war auch schon mal da. Genau da, wo Du auch warst. Und es ist sooooo bezaubernd und beeindruckend...! Danke für das Wecken der Erinnerung!
Liebe Grüße
Anke